{"id":283,"date":"2021-05-07T21:47:45","date_gmt":"2021-05-07T19:47:45","guid":{"rendered":"http:\/\/famfl.de\/famfl\/?page_id=283"},"modified":"2021-05-07T21:47:58","modified_gmt":"2021-05-07T19:47:58","slug":"zeittafel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/famfl.de\/famfl\/forschung\/tipps\/zeittafel\/","title":{"rendered":"Zeittafel"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Zeittafel f\u00fcr das Herzogtum Schleswig<\/strong><br>(J. Greve: Geographie und Geschichte der Herzogt\u00fcmer Schleswig und Holstein (1844))<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem 5. Jahrhundert, nach Abzug der Angeln und Friesen nach Britanien, dringen die D\u00e4nen in das zu diesem Zeitpunkt nahezu unbesiedelte Schleswig ein. Bis Mitte des 13. Jahrhhunderts wird der Landesteil Schleswig immer zusammen mit D\u00e4nemark regiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1348-51<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>herrscht in Schleswig und Holstein der schwarze Tod. Ende des 14. Jahrhunderts erheben die holsteinischen Grafen Anspruch auf Schleswig.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1386<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>wird Graf Gerhard IV aus dem Geschlecht der gro\u00dfen d\u00e4nischen K\u00f6nige Knud, Erich, Waldemar u.a. mit Schleswig belehnt.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1448&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>wird nach dem Tode von Herzog Adolf dann der Schwestersohn, Graf Christian von Oldenburg, als Christian I. K\u00f6nig von D\u00e4nemark sowie&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1460<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Herzog von Schleswig und Graf von Holstein. Der Wahl zum Herzog war allerdings ein erbitterter Kampf vorhergegangen. Andere Grafen aus dem Oldenburger Haus erhoben Anspruch auf das Herzogtum. Nicht alle Adeligen mochten einen D\u00e4nenk\u00f6nig als neuen Herrscher. Nach zwei erfolglosen Wahlen auf Landtagen in Neum\u00fcnster und Rendsburg, trafen sich die Landr\u00e4te mit dem K\u00f6nig in Ripen (Ribe) und stimmten der Wahl Christian I. zu, nachdem dieser einige wichtige Privilegien des Adels best\u00e4tigt hatte. Au\u00dferdem wurde festgelegt, &#8222;die Lande Schleswig und Holstein sollen auf ewige Zeiten ungeteilt zusammen bleiben&#8220;.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1474<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>wird dann auch Holstein zum Herzogtum erhoben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1523<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>wird nach Johann und seinem Bruder Friedrich und nach Christian II., Herzog Friedrich I. K\u00f6nig und alleiniges Oberhaupt von D\u00e4nemark, Norwegen und Schleswig-Holstein.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1533<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>kommt es zu einer Union zwischen D\u00e4nemark und den Herzogt\u00fcmern und ein Jahr sp\u00e4ter wird Christian III. K\u00f6nig von D\u00e4nemark und Herzog von Schleswig und Holstein. In der Folge gibt es dann immer wieder Streit und die Herzogt\u00fcmer werden geteilt.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1588<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>wird dann Christian IV. K\u00f6nig und Herzog. Er legt 1617 Gl\u00fcckstadt an. In Holstein regiert Herzog Friederich III.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1621\/22<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Friedrichstadt wird von Herzog Friederich III erbaut.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1623-37<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>werden die B\u00fcndnisvertr\u00e4ge zwischen D\u00e4nemark und den Herzogt\u00fcmern mehrfach erneuert.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1634<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>am 12. Oktober, geht Nordstrand unter.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1643<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>w\u00fcten die Schweden in den Herzogt\u00fcmern.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1648<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>wird der 30-j\u00e4hrige Krieg mit dem Westf\u00e4lischen Frieden beendet. Friedrich III. wird K\u00f6nig. Es folgen Kriege gegen die Schweden mit Frieden 1658 und 1660.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1661<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>verb\u00fcndet sich Christian Albrecht, Herzog in Holstein, mit den Schweden. In der Folge entzieht der d\u00e4nische K\u00f6nig Christian V.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1684<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>den Herz\u00f6gen den Anteil an Schleswig. Auch der n\u00e4chste K\u00f6nig Friedrich IV. hat wieder mit Unruhen in den Herzogt\u00fcmern zu tun. Auf Christian VI. folgt Friedrich V., der in den Jahren&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1759 &#8211; 61<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Kolonisten nach Schleswig holt.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1784<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u00fcbernimmt der Kronprinz Friedrich die Verwaltung in D\u00e4nemark und den Herzogt\u00fcmern, nachdem<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1779<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>der letzte Herzog von Gl\u00fccksburg verstirbt und das Land an den K\u00f6nig f\u00e4llt.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1801<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>besetzen d\u00e4nische Truppen Hamburg, L\u00fcbeck und Travem\u00fcnde und<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1806<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>werden Altona und Holstein mit D\u00e4nemark vereinigt.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1808<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>wird Friedrich VI. d\u00e4nischer K\u00f6nig.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1815<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>gr\u00fcndet sich der Deutsche Bund. Holstein wird Mitglied und der K\u00f6nig nimmt als Herzog von Holstein an den Treffen der deutschen F\u00fcrsten teil.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1839<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Christian VIII. wird K\u00f6nig. Mit ihm gibt es neue Sozialstrukturen, wie eine Gesindeordnung, Armenordnung und Wegeordnung.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1848<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Aufstand der Schleswig-Holsteiner gegen die D\u00e4nen, Bildung einer provisorischen Regierung unter dem Prinzen von Noer.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1849<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Waffenstillstand nach Niederlage der Schleswig-Holsteiner bei Fredericia.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>1850<\/strong>&nbsp;D\u00e4nemark behauptet seine Besitzanspr\u00fcche auf Schleswig und Holstein gegen den Deutschen Bund.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1864<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Krieg der Preu\u00dfen und \u00d6sterreicher gegen D\u00e4nemark und Annektion der Herzogt\u00fcmer nach dem Sieg \u00fcber die D\u00e4nen bei D\u00fcppel. Ende des Herzogtums Schleswig nach fast 500-j\u00e4hrigem Bestehen.&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1920&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der n\u00f6rdliche Teil des fr\u00fcheren Herzogtums wird d\u00e4nisch.<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeittafel f\u00fcr das Herzogtum Schleswig(J. Greve: Geographie und Geschichte der Herzogt\u00fcmer Schleswig und Holstein (1844)) Seit dem 5. Jahrhundert, nach Abzug der Angeln und Friesen nach Britanien, dringen die D\u00e4nen in das zu diesem Zeitpunkt nahezu unbesiedelte Schleswig ein. Bis Mitte des 13. 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